Ministerbesuch bei IAQ

Im Rahmen einer Hochschulreise hat der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf auch IAQ-Teilnehmer kennengelernt.

Kaiserslautern. Auf seiner Hochschulreise zum Thema „Internationalisierung“ hat der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf im Februar auch die Hochschule Kaiserslautern besucht. Im Fokus des Besuchs standen die internationale Ausrichtung der Hochschule und ihre Angebote für Studierende aus der ganzen Welt.

Ministerbesuch bei IAQDer Minister mit IAQ-Teilnehmern (v.l.n.r.: Abd Alrhman Alkurdi, Konrad Wolf, Asam Alabdalah)

Dabei hat sich Wolf auch ein Bild von der Ingenieurwissenschaftlichen abschlussorientierten Qualifizierung (IAQ) des Aus- und Weiterbildungsnetzwerkes pro-mst gemacht und die Teilnehmer Abd Alrhman Alkurdi und Asam Alabdalah kennengelernt. Er zeigte sich beeindruckt von dem hohen Engagement der beiden Syrer, sich in Deutschland als Fachkräfte zu beweisen. „Bevor ich zu IAQ kam, habe ich 200 Bewerbungen an Firmen geschrieben – und keine Antwort erhalten“, erzählte der IT-Experte Asam Alabdalah dem Minister. Dank IAQ hat sich das Blatt gewendet: Durch seine Weiterqualifizierung am Campus Zweibrücken und die engen Kontakten der Hochschule zu Unternehmen, ist ihm der Einstieg in den Arbeitsmarkt gelungen. Ebenso wie der Mechatronik-Ingenieur Abd Alrhman Alkurdi, der derzeit bei der Kopf GmbH in Landau eine Praxisphase absolviert.

„Besonders in den MINT-Fächern haben wir in Deutschland einen Bedarf an qualifizierten Fachkräften“, sagte Wolf. Hier leiste die Hochschule Kaiserslautern unter anderem mit der Ingenieurwissenschaftlichen Qualifizierung einen wertvollen Beitrag.

Die IAQ ist im Rahmen des bundesweiten Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ als Teilprojekt in den IQ Landesnetzwerken Saarland und Rheinland-Pfalz verankert. Ziel ist, Zugewanderte mit einem ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Hochschulabschluss gezielt auf den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt vorzubereiten.